
Zusammenfassung
Bei richtiger Anwendung der gelehrten Methode kommt es nachweislich zu einer verständnisvollen Partnerschaft zwischen Mensch und Hund, die auf einer soliden Kommunikationsgrundlage basiert. Der Mensch lernt, seinen Hund als Hund wahrzunehmen und akzeptiert seine Andersartigkeit. Der Hund koppelt sich mit dem Menschen und bindet sich an diesen, da durch die kommunikativen Aspekte in Verbindung mit der Erkenntnis, dass er seinen Menschen ja verstehen kann, seine Aufmerksamkeit geweckt und sein Blickkontakt mit dem Menschen gefördert wird. Er akzeptiert, dass er von seinem Menschen geführt wird, er gewinnt Vertrauen, wenn er Respekt vor seinen Fähigkeiten und Verständnis für seine natürlichen Grenzen erfährt und erlebt.
Durch erlernte Ruhe und Steadyness entwickelt sich der Hund zu einem Mitglied in der Gesellschaft, in welcher er dann gerne gesehen wird, in der er einen festen Platz hat und wo er mit seinem Menschen ein alltagstaugliches Leben führen kann. Er kann sich vertrauensvoll darauf verlassen, dass sein Mensch auch in Situationen, die für ihn neu, bedrohlich oder beängstigend sind, so mit ihm kommuniziert, dass er sicher und unbeschadet aus ihnen hervorgehen wird. Er hat gelernt, dass sein Mensch für ihn da ist, dem Zusammenleben eine Struktur gegeben hat und er sich aus Dingen, die sein Mensch regelt, herauszuhalten hat.
Die Methode Anton Fichtlmeiers, nicht nur sporadisch angewendet, sondern gelebt, stellt eine Mensch – Hund – Beziehung sicher, in welcher der Hund mit seinem Menschen ein artgerechtes Leben führt, in dessen Verlauf er nicht nur geliebt, sondern auch verstanden und sicher geführt wird. Ein fester Platz in der Gesellschaft und in seinem sozialen Umfeld wird ihm sicher sein.

