Entstehung des Kreuzbandrisses:

Anzeichen: Lahmheit (Laufrichtung) linke Hinterpfote und trotz dreitägiger Einnahme des Schmerzmittels Rimadyl keine Anzeichen von Besserung. Daraufhin Besuch beim Tierarzt. Dieser verpasste ihm eine leichte Narkose, um Untersuchungen des Bewegungsapparates vornehmen zu können (inkl. Röntgenaufnahmen). Diagnose: Kreuzbandriss.

Mein Hund hat sich wohl irgendwann unbemerkt zwei große Anrisse seines Kreuzbandes zugezogen. Durch die Instabilität ist der Rest durchgerieben worden, somit rissauch das restliche Stück des Kreuzbandes. Der Meniskus wurde unbeschädigt vorgefunden. Dies konnte mit der OP bestätigt werden.

Operativ wurde vom Schienbein ein Stück Sehne entfernt und als Kreuzbandersatz angenäht. Um den Heilungsprozess sicher zu stellen, wurde körpereigenes Material verwendet. Dadurch soll vermieden werden, dass Fremdkörper vom Körper abgestoßen werden. Die Fäden lösen sich ca. in vier Monaten auf.

Therapie: Viel Ruhe, sechs Wochen Gipsschiene, danach Physiotherapie.

 


 

Ersten Stunden und Tage nach der OP:

Durch den OP- und Liegeschmerz wurde spätestens alle 30 min. Hilfe fürs Wenden eingefordert, natürlich auch nachts.

(zur Vergrößerung Bild anklicken)

Am nächsten Tag die ersten Schritte draussen.


Eine Woche nach der OP:

Verbandwechsel.

So ein Verbandwechsel ist schon anstrengend...


Zwei Wochen nach der OP:

Die Gipsschiene rutschte durch Muskulaturabbau. Beim Verbandwechsel stellten wir fest, dass das Lymphsystem aufgehört hat zu arbeiten. Anzeichen hierfür war ein dick angeschwollenes Bein. Daraufhin keine Gipsschiene und kein Verband mehr und die Anordnung viel Ruhe.


Drei Wochen nach der OP:

Fäden wurden gezogen. 

Therapie: Jeden Tag vorsichtig manuell dass Bein strecken inkl. Massagen um Verhärtungen im Oberschenkel zu vermeiden.

Nachdem wir trotz zu früher Entnahme der Gipsschiene gut voran kommen, darf er, wenn er möchte den Fuß vorsichtig belasten.


Vier Wochen nach der OP:

03.02.2009

Erste etwas größere Gassi-Runde >>> Bilder 

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04.02.2009

Untersuchung mit leichter Narkose inkl. Spritze ins Knie "Gelenksschmiere". Diagnose: Kniegelenk ist wieder stabil. Weiterhin Bein strecken und Massage, denn trotz bisherigen Übungen und Massagen hat sich eine Verhärtung gebildet, Geduld ist nun gefragt. Auftreten soll verstärkt gefördert werden, natürlich langsam und mit Gefühl.

Bilder nach der Abholung vom Tierarzt. Jetzt ist Rudelkuscheln angesagt.

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02. Januar 2009