
Hunderassen im Fokus: Der Tibet Terrier

Tibet Terrier - der kleine Wachhund
Terrier? Eigentlich nicht!
Der Tibet Terrier ist ein mittelgroßer, robuster Hund mit einem langen, doppelten Haarkleid. Sein Fell kann glatt oder leicht gewellt sein, wirkt besonders üppig und braucht eine regelmäßige, gründliche Pflege, damit es nicht verfilzt. Charakteristisch ist außerdem, dass das Fell kaum nach Hund riecht.
Auch wenn er „Terrier“ im Namen trägt, gehört er tatsächlich zu den Hütehunden. Seine Geschichte ist eng mit tibetischen Klöstern und den Nomaden des Hochgebirges verbunden. Dort wurde er oft als heiliger Hund verehrt, der nicht verkauft, sondern nur verschenkt wurde. Diese Wertschätzung zeigt sich noch heute in seiner Haltung als treuer und aufmerksamer Wachhund.
Typisch für den Tibet Terrier sind seine Intelligenz, seine Lebhaftigkeit und sein eigenständiger Charakter. Er gilt als freundlich, anhänglich, verspielt und lernwillig, zeigt sich Fremden gegenüber oft eher zurückhaltend, ohne dabei aggressiv zu sein.
Krankheiten im Blick
Der Tibet Terrier gilt insgesamt als robuste Rasse, dennoch kommen vereinzelt einige erblich bedingte Erkrankungen vor. Dazu zählen vor allem Hüftgelenksdysplasie, Patellaluxation, Progressive Retinaatrophie, Linsenluxation sowie seltener CCL und das kongenitale Vestibularsyndrom mit Gleichgewichtsproblemen oder Taubheit.
👉Hast du solch einen Temperamentsbolzen?
Liebe Grüße Gila und Anton🐕🥰


